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Wir bieten fast alle am Markt erhältlichen Fonds und Direktinvestments an. Sollte ein Produkt Ihrer Wahl auf unserer Homepage nicht vorhanden sein, fragen Sie bitte über unser Anfrageformular an, wir kümmern uns umgehend um Ihr Anliegen.

Geschlossene Beteiligung

Unter einer geschlossenen Beteiligung versteht man einen geschlossenen Fonds, bei dem mehrere Anleger in ein gemeinsames Projekt innerhalb eines Platzierungszeitraumes investieren. Danach, wenn die vorgesehene Eigenkapitalquote erreicht ist, wird der Fonds geschlossen.

Die Anleger werden zu Unternehmern mit allen Chancen, tragen aber auch alle Risiken und sind über die Laufzeit der Beteiligung gebunden, weil es keinen öffentlichen Markt mit Tageskursen für geschlossene Beteiligungen gibt. Die Unternehmensform einer geschlossenen Beteiligung ist oft die der Kommanditgesellschaft mit beschränkter Haftung. 

Oft handelt es sich bei geschlossenen Beteiligungen um Großprojekte wie zum Beispiel:

Man bezeichnet geschlossene Beteiligungen auch gerne als ertragreiche und intelligente Kapitalanlagen, denn sie bieten sehr attraktive Ausschüttungen für die Anleger, sind Inflationssicher und haben zudem vorteilhafte Auswirkungen auf die Schenkungs- und Erbschaftsteuer. 

Es gibt eine große Vielfalt an geschlossenen Beteiligungen, der Anleger sollte sich darum vorher über seine persönlichen Ziele, eventuelle Risikobereitschaft und seine Anlagementalität im Bilde sein, um die für ihn richtige Anlageentscheidung zu treffen. Qualitativ hochwertige Investitionsobjekte mit positiver Leistungsbilanz, ausgereifte Vermietungskonzepte und steuerlich einwandfreie, geprüfte Beteiligungskonzepte sollten für die Wirtschaftlichkeit der Investition von vorrangigem Stellenwert sein, während die Steuervorteile eher eine untergeordnete Rolle spielen und als positiver Nebeneffekt gewertet werden sollten.

 

Geschlossene Immobilienfonds

Immobilienbeteiligungen sind traditionell eine der bevorzugten Anlageformen. Sie gelten als sichere und langfristig rentable Kapitalanlage.

 

Qualitäts-Immobilien an ausgesuchten Standorten

Anlageobjekte sind überwiegend gewerblich genutzte Immobilien wie Büro- und Geschäftshäuser, Einkaufscenter, Hotels etc. Die Qualität der Immobilie und des Standortes sind dabei für die Rentabilität der Beteiligung maßgeblich. Das gilt sowohl für Objekte im Inland wie im Ausland.

 

Ihre Vorteile auf einen Blick

  • Ausnutzung unterschiedlicher Marktzyklen im Immobilienmarkt
  • Doppelbesteuerungsabkommen sichern steuerliche Vorteile
  • Attraktive Ausschüttungen

 

Mit Auslandsimmobilien zusätzliche Chancen nutzen

In den letzten Jahren haben sich immer mehr Anleger für eine Investition in einen Auslands-Immobilienfonds entschieden. Und das aus mehreren Gründen: Durch Ausnutzung unterschiedlicher Marktzyklen, können Immobilien im Ausland unter Umständen zu äußerst günstigen Einstiegspreisen erworben werden. Dadurch bieten sich zum Teil sehr gute Wertsteigerungschancen, wenn die Immobilienpreise zu einem späteren Zeitpunkt steigen sollten. In angelsächsischen Ländern können Sie durch ein betont renditeorientiertes Immobilien-Management oftmals von attraktiven Ausschüttungen profitieren. Darüber hinaus können Wechselkursschwankungen (z. B. aus EUR/USD) zusätzliche Ertragschancen bieten.

 

Doppelbesteuerungsabkommen sichern steuerliche Vorteile

Ein weiterer Grund für die besondere Attraktivität von Auslands-Immobilienfonds liegt auf der steuerlichen Seite: Bei einer Investition in Auslandsimmobilien profitieren die Anleger aufgrund von Doppelbesteuerungsabkommen von Freibeträgen und einer vergleichsweise günstigen Besteuerung ihrer Auslandseinkünfte im Investitionsland. In Deutschland unterliegen diese Einkünfte lediglich dem Progressionsvorbehalt.

 

Schiffsbeteiligung

Der größte Teil des weltweiten Gütertransportes erfolgt heute per Schiff. Es ist die wirtschaftlichste und - ökologisch gesehen - die vertretbarste Form des Warentransportes über große Distanzen hinweg. Der Welthandel unterliegt zur Zeit einer Hochkonjunktur, bedingt durch das immense Wachstum im asiatischen Raum und hier speziell in Indien und China.

Ein Ende dieser Entwicklung ist in den kommenden Jahren nicht abzusehen und somit zählen die Fonds der Schiffsbeteiligungen  zu den wichtigsten Anlageprogrammen. . 

Auf dem deutschen Markt herrschen Beteiligungen an Vollcontainerschiffen und Mehrzweckfrachter vor. Investiert werden aber auch in Bulker, Tanker und Kreuzfahrtschiffen.

Schiffsbeteiligungen sind Investitionen mit mittel- bis langfristiger Laufzeit. Der Investor beteiligt sich mit einem bestimmten Betrag (ab 5.000,- Euro aufwärts) an einem oder mehreren Schiffen meist über geschlossene Fonds. Die Schiffe werden gekauft, zu einem Tagessatz vermietet und wieder verkauft. Durch die Chartereinnahmen werden die Kosten gedeckt, die Ausschüttungen definiert und durch den Verkauf zu einem günstigen Zeitpunkt fällt oft ein zusätzlicher Gewinn (Schlussausschüttung) ab.

Derzeitige Schiffsbeteiligungsfonds haben eine Laufzeit von 10 bis 15 Jahren. Einen definierten Zeitpunkt für den Verkauf eines (oder mehrerer) Schiffe jedoch gibt es nicht wirklich, um nicht gerade zu einem ungünstigen Zeitpunkt verkaufen zu müssen.

Der Gewinn ergibt sich aus den halbjährlich oder jährlich gezahlten Ausschüttungen und dem Verkaufserlös. Die Ausschüttungsquote betrug in den letzen Jahren durchschnittlich 8 %; es konnten allerdings auch Spitzenwerte von 15 % erzielt werden. Die Schlussausschüttung wird vom Reinerlös des Schiffsverkaufs bestimmt. (Die Nachsteuerrendite ist vom individuellen Steuersatz des Investors abhängig.) Die Rendite selbst lag in den vergangenen Jahren nach Steuern bei durchschnittlich 8 %.

Aufgrund der Tonnagebesteuerung während der Betriebsphase sind die Ausschüttungen fast steuerfrei. (Voraussetzung: Die Schiffe müssen unter deutscher Flagge fahren.) Auch schlägt nur der Unterschiedsbetrag beim Verkauf wiederum mit dem individuellen Steuersatz zu Buche.

Schiffsbeteiligungen lohnen sich, wenn

  • Sparerfreibeträge bereits ausgeschöpft sind,
  • erbschafts- und schenkungssteuerliche Vorteile im Vergleich zu Wertpapieren und/oder Barvermögen genutzt werden sollen,
  • eine Streuung das Risiko/Chancen-Verhältnis des persönlichen Portfolios erstrebt wird.

 

Containerbeteiligung

Aufgrund der zunehmenden Globalisierung und der damit einhergehenden Ausweitung von Warenströmen haben Container und Fahrzeuge, auf denen sie transportiert werden, Hochkonjunktur. Der Markt für die entsprechenden Behältnisse wächst seit den 70er Jahren stetig an.

Der immer effizienter und produktiver gestaltete Warenverkehr, kann auch zukünftig nicht auf den containergestützten Transport verzichten, zumal schon derzeit bis zu 70% aller Produkte weltweit damit um den Globus geschifft und geflogen werden. Selbst beim Bahntransport sind Container unverzichtbar.

Immer größer werdende Schiffe und Flugzeuge und die massive Anzahl an Containern bedürfen ebenso großer finanzieller Grundlagen. Derzeit werden ca. 50% aller Container über Leasingesellschaften für Containerlinienreedereien mit weltweit agierenden Logistiknetzwerken bereitgestellt - die Basis für eine Containerbeteiligung.

Eigentlich gibt es für Anleger zwei Formen der Containerbeteiligung, einmal die Kapitalanlage in einem Containerfonds, wobei die Vermietung und Verwaltung von dem Fonds übernommen wird. Das Risiko für den einzelnen Anleger hält sich aufgrund des Volumens in Grenzen. Die Vermietungsgesellschaft erzielt dabei Einnahmen aus gewerblichem Betrieb.

Andererseits über den Direkterwerb von Containern und die anschließende Vermietung durch den Anbieter über einen Verwaltungsvertrag. Der sich beim Auslauf der Containernutzung anschließende Verkauf der Behälter wird bereits beim Kauf zu festen Konditionen vertraglich festgelegt. Hier sollte der Anleger aber durchaus auf die Seriosität des Unternehmens schauen.

Containerbeteiligungen und entsprechende Containerfonds bieten den Anlegern die Beteiligung an Gesellschaften an, die Container beschaffen, betreuen, verwalten und verkaufen. Anschließend werden die Behälter zur Zweitverwertung als Bau- oder Wohncontainer verkauft, dabei der kann Verkaufserlös bis zu 60% der Anschaffungskosten betragen.

Die Einkünfte aus Containerbeteiligungen werden steuerlich als so genannte "Sonstige Einkünfte" behandelt, und unterliegen damit der Einkommensbesteuerung nach dem persönlichen Steuersatz.

Containerfonds sind in der Regel geschlossene Fonds, d.h. die Anlage erfolgt über einen mittelfristigen Zeitraum von 5-10 Jahren. Dieselbe Laufzeit weisen auch Vermietungsverträge mit den Reedereien auf.
Daraus resultiert für den Anleger eine relative Sicherheit, denn ein Verlust und Beschädigungen der Container sind für gewöhnlich durch Versicherungen abgesichert. Zum anderen kann mit den regelmäßigen Mieteinnahmen gerechnet werden.

Die Renditen der Containerbeteiligungen werden regelmäßig mit Beträgen von 5-7% nach Steuern angegeben. Bei Investitionen in Fonds, die in Singapur ansässig sind kann diese Rendite aufgrund der Unternehmensbesteuerung von nur 20% sogar noch höher ausfallen.

 

Private Equity Fonds und Private Equity Dachfonds

Unter dem Begriff Private Equity versteht man privates Beteiligungskapital, das Unternehmen von Privatpersonen und eben den Private Equity Fonds zur Verfügung gestellt wird. Die Firmen, in die investiert wird, werden meist (noch) nicht an der Börse gehandelt. Durch die Beteiligung sollen Investitionen ermöglicht und somit ein höherer Ertrag erzielt werden.

Private Equity wird in verschiedene Bereiche eingeteilt. So findet man in diesem Zusammenhang den Begriff Venture Capital. Dieser beschreibt die Finanzierung von jungen Unternehmen, die in der Regel noch keinen Kredit bei der Bank erhalten. Mit dem zur Verfügung gestellten Eigenkapital wird der Geschäftsbetrieb oft erst ermöglicht. Da es meist Kenner der Branche sind, die hier investieren, stehen sie zudem den jungen Unternehmern mit ihrem Knowhow und entsprechenden Kontakten zur Verfügung.

Die Private Equity-Branche wurde jedoch, vor allem in jüngster Zeit, durch Buy-outs bekannt. Hier wird in bereits etablierte Firmen investiert. Neben Eigenkapital wird hierzu oft auch Fremdkapital genutzt, das bis zu zwei Dritteln der gesamten Investition betragen kann.

Die Unternehmen haben durch die neuen Richtlinien nach Basel II oft nur unter erschwerten Bedingungen die Möglichkeit, bei der Bank Kredit zu erhalten. Die Beteiligung an der Firma soll wiederum Investitionen fördern, um es rentabler zu machen. Wurde dies erreicht, wird das Unternehmen durch den Private Equity Fonds im Anschluss entweder gewinnbringend verkauft oder an die Börse gebracht.

Da viele Kleinanleger keine direkten Investitionen tätigen können, gibt es Privat Equity Fonds. Diese sammeln das Geld der Anleger und investieren es in aussichtsreiche Unternehmen. Anlagen sind hier bereits ab einem Betrag von EUR 10.000-15.000 möglich.

Das Risiko des Fonds besteht darin, dass Unternehmen die Erwartungen nicht erreichen können, somit ist sogar der Totalverlust einzukalkulieren. Dieses Risiko kann man durch eine Investition in Private Equity Dachfonds reduzieren - diese investieren in einzelne Private Equity Fonds. Durch die breitere Streuung gelten Private Equity Dachfonds als sicherer.

Zwar sind Privat Equity Fonds sehr risikobehaftet, doch die Renditeaussichten sind hoch. Sie liegen durchschnittlich zwischen 8-12% p.a. Aus diesem Grund können Privat Equity-Gesellschaften nicht über Kapitalmangel klagen.

Weiterhin sind Privat Equity Fonds unabhängig von den Vorgängen an der Börse. Betrachtet wird lediglich das Unternehmen, in das investiert wurde.
Anlagen in Private Equity Fonds sind Anlagen in geschlossenen Fonds.

Anleger sollten sich daher bewusst sein, dass Verfügungen vor Laufzeitende kaum möglich sind. Zwar gibt es mittlerweile einen Zeitmarkt, doch der Verkauf ist hier nur mit hohen Abschlägen möglich. Der Anlagezeitraum liegt zwischen 5-10 Jahren.

(Quelle: AAD Fondsdiscount)

 

Auslandsfreibeträge 

In Zeiten leerer Staatskassen werden Sie als Anleger immer stärker mit Steuerabgaben belastet. Für Sie als Kapitalanleger ist daher nicht die Brutto-, sondern die Nettorendite, also die Rendite nach Abzug der Steuern, von entscheidender Bedeutung.

Die meisten Anleger nutzen zwar konsequent inländische Freibeträge aus. Oftmals ist jedoch unbekannt, dass es zudem die Möglichkeit gibt, ausländische Steuerfreibeträge auszuschöpfen.

So können Sie beispielsweise die jährlichen Ausschüttungen von Auslandsimmobilienfonds bis zu einer Höhe von maximal 16.000 € nahezu steuerfrei vereinnahmen. Sie profitieren von dieser Möglichkeit bis zu einem anzulegenden Kapital von ca. 200.000 €. Für darüber hinaus gehende Einnahmen gelten vielfach wesentlich geringere Steuersätze als in Deutschland.

Der Staat, in dem die Immobilie liegt, hat grundsätzlich das Recht zur Besteuerung der Einkünfte. Zwischen der Bundesrepublik und vielen für Auslandsimmobilienfonds relevanten Staaten bestehen Doppelbesteurungsabkommen (DBA). Diese verhindern, dass der Anleger seine am Standort der Immobilie erzielten Einkünfte in Deutschland noch einmal versteuern muss. In Deutschland unterliegen diese dann nur noch dem Progressionsvorbehalt, d. h. sie werden bei der Ermittlung des deutschen Einkommensteuersatzes für inländische Einkünfte mit berücksichtigt.

 

Ausgewählte Auslandsfreibeträge

  • bis 3.400 US-Dollar pro Jahr steuerfreie Ausschüttungen
  • darüber hinaus beginnend mit 10 % Steuer
  • Anlagen bis ca. 45.000 US-Dollar bundessteuerfrei
  • Renditechancen: 6 bis 12 % pro Jahr

 Holland

  • pauschalierte Besteuerung
  • Anlagen bis ca. 10.000 € (Eheleute) steuerfrei
  • ansonsten ca. 1,2 % des Anlagebetrages pauschal zu versteuern
  • Renditechancen: 6 bis 10 % pro Jahr

 Österreich

  • bis 2.000 € pro Jahr steuerfrei
  • darüber hinaus beginnend mit 38,33 % Steuer
  • Anlagen bis ca. 30.000 € (Ledige) steuerfrei
  • Renditechancen: 5 bis 8 % pro Jahr

 Kanada

  • Einkünfte bis 35.000 CAN-Dollar mit 23,68 % Steuer
  • Renditechancen: 6 bis 12 % pro Jahr

 England

  • je nach Alter zwischen 5.225 GBP und 7.690 GBP steuerfrei
  • darüber hinaus beginnend mit 10 % Steuer
  • Anlagen bis ca. 55.000 GBP steuerfrei
  • Renditechancen: 6 bis 9 % pro Jahr

Ohnehin bieten die genannten Märkte im Vergleich zu Deutschland interessante Anlagealternativen. Darüber hinaus reduzieren Sie durch eine breite Streuung Ihr Anlagerisiko und optimieren dadurch Ihr Gesamtportfolio.

 

Auflösung von Rücklagen nach § 6b EStG

Bei der Veräußerung von Betriebsvermögen kommt es sehr häufig zur Aufdeckung erheblicher stiller Reserven. Dementsprechend fallen Steuern an. Ein Großteil des Verkaufserlöses geht verloren.

Um dies zu vermeiden und um Investitionsanreize zu setzen, hat der Gesetzgeber in § 6b EStG eine Reihe von Veräußerungstatbeständen begünstigt, bei denen er erlaubt, den hierbei anfallenden Gewinn auf ein anderes Wirtschaftsgut zu übertragen oder vorübergehend in eine Rücklage zu stellen. Die Steuerlast kann vermieden bzw. beträchtlich reduziert werden.

Investitionen in gewerbliche Beteiligungen ermöglichen es, die Steuerlast zu vermeiden, dadurch Liquidität zu gewinnen und sich zudem an einem interessanten Fondsprojekt zu beteiligen.

Begünstigter Personenkreis

  • Land- und Forstwirte
  • Gewerbetreibende
  • Angehörige freier Berufe

 

Vorgehensweise

Statt der Versteuerung des Gewinns empfiehlt es sich, gemäß § 6b den Gewinn (oder einen Teil) neu zu investieren oder vorübergehend eine Rücklage zu bilden. Die Rücklage muss aber innerhalb von vier Jahren aufgelöst werden. Sollte sodann keine Neuinvestition erfolgen, drohen zur bestehenden Steuerlast zudem Steuerzuschläge (fiktiver Strafzins von 24 %). Spätestens dann wird eine Neuinvestition nötig.

Bei der Neuinvestition entstehen übertragungsfähige Anschaffungskosten, die mit den Gewinnen aus der Veräußerung verrechnet werden können.

 

Beispiel 1

Beispiel 2

optimiert

Gewinn

400.000 €

400.000 €

400.000 €

Strafzins

0 €

+96.000 €

0 €

Steuerpflichtig

400.000 €

496.000 €

400.000 €

Fondskauf

0 €

0 €

105.000 €

Wirkung Fonds

0 €

0 €

-400.000 €

Steuerpflichtig

400.000 €

400.000 €

0 €

Steuerlast

204.670 €

253.791 €

0 €

Fondseinsatz

0 €

0 €

105.000 €

Liquidität

195.330 €

146.209 €

295.000 €

Ersparnis

 

 

148.791 €

Beispiel 1:
Ein Gewinn von 400.000 € wird sofort versteuert. Nach Steuern verbleiben lediglich 195.330 € Liquidität.

Beispiel 2:
Für einen Gewinn von 400.000 € werden zunächst Rücklagen gebildet. Nach vier Jahren wird er aufgelöst und versteuert. Es fällt der fiktive Strafzins an. Nach Steuern verbleiben lediglich 146.209 € Liquidität. Fast 73 % des Gewinns sind verloren.

optimiert:
Ein Gewinn von 400.000 € wird mit Hilfe einer Fondsbeteiligung von 100.000 € + 5 % Agio reinvestiert. Aufgrund dieser Beteiligung fällt kein steuerpflichtiger Gewinn mehr an. Trotz Abzugs des Beteiligungsbetrages verbleibt eine Liquidität von 295.000 €. Zudem ist der Investor am Gewinn eines ausschüttenden Fonds beteiligt.

Mit Hilfe von Fremdkapital besteht über Fondskonstruktionen die Möglichkeit, eine höhere Übertragungsquote zu erzeugen. So kann der Eigenkapitaleinsatz auf einen Bruchteil beschränkt werden. Die verbleibende Liquidität, aus Verkaufsgewinn abzüglich Eigenkapitalanteil der Fondsbeteiligung, ist regelmäßig bei weitem höher als die verbleibende Liquidität nach bloßer Versteuerung ohne erneute Investition. Zudem ist der Investor an einem Fonds beteiligt, der ihm jährliche Ausschüttungen einbringt.

Wenn Sie sich für das Thema Reinvestitionen und Rücklagenauflösung und die damit einhergehenden Anlagemöglichkeiten interessieren, sollten Sie sich der Chancen und Risiken bewusst sein.

 

Tonnagesteuer

Mit einer Schiffsbeteiligung nutzen Sie die exzellenten Renditeaussichten der internationalen Schifffahrtsmärkte, und das bei einem guten Chance-Risiko-Verhältnis.
Neben den volks- und betriebswirtschaftlichen Möglichkeiten eröffnet Ihnen die deutsche Steuergesetzgebung einen besonderen Anreiz.

 

Pauschale Gewinnermittlung

Seit 1999 haben deutsche Schifffahrtsunternehmen die Möglichkeit, den Gewinn pauschal nach der Größe des Schiffes ermitteln zu lassen. Zielsetzung der Tonnagesteuer ist eine Stärkung des Schifffahrtsstandortes Deutschland. Die Bereederung des Schiffes hat folglich aus Deutschland zu erfolgen. Ein Wechsel zur Tonnagesteuer ist für 10 Jahre bindend.

Auf Grundlage der Größe des Schiffes wird der zu versteuernde Gewinn ohne Rücksicht auf die tatsächlichen Gewinne und Verluste pauschal ermittelt. Die sich ergebende Steuerlast liegt je nach Schiffstyp zwischen ca. 0,1 % und 0,2 % bezogen auf das eingebrachte Kommanditkapital.

Ausschüttungen aus Schiffsbeteiligungen sind daher nahezu steuerfrei.

 

Beispielrechnung

Anlagekapital:

100.000 €

Ausschüttung

10.000 €

Tonnagegewinn

Steuerlast bei 48 % Steuersatz

144 €

Steuerfreie Ausschüttung

9.856 €

Fazit: Anreiz, aber kein Freibrief

  • Dieser ohnehin interessante Markt bietet einkommensstarken Anlegern mit hohen persönlichen Steuersätzen die Möglichkeit, eine hohe Nachsteuerrendite zu erzielen.
  • Dennoch sollten Schiffsbeteiligungen nicht allein aufgrund des Anreizes der Tonnagesteuer gezeichnet werden. Nur wenn das gesamte Projekt einer kritischen Prüfung standhält, ist eine Investition sinnvoll.
  • Wenn Sie sich für eine Schiffsbeteiligung interessieren, sollten Sie sich der Chancen und Risiken einer solchen unternehmerischen Beteiligung bewusst sein.